"Ich bin darüber weder entsetzt noch verzweifelt"

Gottschalk gibt sich Schuld an Scheitern seiner Sendung

Berlin (AFP) - Showmaster Thomas Gottschalk macht sich selbst für den Misserfolg seiner ARD-Talksendung verantwortlich. "An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld", schrieb er in der "Bild"-Zeitung. "Ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen." Der öffentlich-rechtliche Senderverbund hatte jüngst beschlossen, die Vorabend-Sendung "Gottschalk live" zum 7. Juni einzustellen.
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Gottschalk © AFP

In seinem "Bild"-Beitrag bewertete Gottschalk, der als langjähriger Moderator der ZDF-Abendshow "Wetten, dass..?" zur Legende geworden war, das Ende seines jüngsten Showkonzepts nüchtern. "Ich bin auf meinem Krempel sitzen geblieben. Ich bin weder der erste, dem das passiert ist noch der letzte. Und ich bin darüber weder entsetzt noch verzweifelt", schrieb der 61-Jährige.

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