Eine mögliche Ursache sieht Wolf darin, dass an den Schulen offenbar "die Bildungsstandards nicht beachtet" würden. Möglich sei zudem, dass auch die junge Lehrergeneration bereits über derart schlechte Kenntnisse verfüge, dass sie nicht in der Lage sei, die Fehler ihrer Schüler zu erkennen und zu korrigieren. Dann müsse in die Lehrerausbildung eingegriffen werden, forderte er.
Wolf betonte, heutige Abiturienten verfügten zwar über eine größere Medienkompetenz, seien flexibler und setzten sich so auf dem Arbeitsmarkt leichter durch als frühere Generationen. "Aber unsere Beobachtung ist, dass dies eben nicht langt, um gerade ein geisteswissenschaftliches Studium aufzunehmen", sagte Wolf. Die Studie sei wegen ihrer "bestürzenden" Ergebnisse bislang noch nicht veröffentlicht worden.
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