27 Zwergpinguine in Naturschutzgebiet tot gebissen
Hunde töten Pinguine in australischer Katzenbucht
Melbourne (AFP) - Ausgerechnet in der "Cat Bay" (Katzenbucht) in Australien haben offenbar Hunde gewütet. Die Umweltbehörde des Bundesstaates Victoria untersucht den Tod von 27 Zwergpinguinen, die am Mittwoch im Naturpark Phillip Island tot aufgefunden worden waren. Die Vögel seien vermutlich von einem oder mehreren Hunden zerfleischt worden, sagte ein Behördensprecher. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohe den Hundebesitzern eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2300 Euro.
Zwergpinguin
© AFP
Der Zwergpinguin, der unter Artenschutz steht, ist der kleinste Pinguin der Welt. Im Naturpark Phillip Island gibt es die größte Population an Zwergpinguinen weltweit. Jeden Abend schwimmen die Tiere an Land, um dort ihre Nachtlager aufzusuchen. Das "Pinguin-Parade" genannte Spektakel macht den Park zu einer beliebten Touristenattraktion.
Artikel vom 10.05.2012
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