Zahlreiche Kommunen klagen über Impfstoffmangel

Impfung der über 75-Jährigen in Frankreich begonnen

Paris (AFP) - In Frankreich hat die Impfung der über 75-Jährigen begonnen. Zahlreiche Kommunen klagten am Montag aber über einen Mangel an Impfstoffen. Landesweit sollen 6,4 Millionen Menschen über 75 Jahre geimpft werden. Das Gesundeitsministerium hat aber eingeräumt, dass bis Ende Januar nur eine Million Dosen der Hersteller Biontech/Pfizer sowie Moderna zur Verfügung stehen. Bis Ende Februar sollen es vier Millionen sein.
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Eine Warteschlange vor einem Pariser Impfzentrum © AFP

In Frankreich wurden bisher nach offiziellen Angaben rund 420.000 Menschen geimpft - noch nicht einmal halb so viele wie in Deutschland, wo die Zahl bei mehr als einer Million liegt. Premierminister Jean Castex hatte die Bürger am Wochenende aufgerufen, "Ruhe zu bewahren". Auch ein Regierungssprecher räumte ein, viele Senioren müssten sich "etwas gedulden". Die Impfungen würden mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Seit dem offiziellen Impfstart Ende Dezember hat Frankreich nur Bewohner von Altenheimen sowie Pflege- und Gesundheitspersonal über 50 Jahre geimpft. Wegen scharfer Kritik an dem Rückstand auf andere Länder hatte die Regierung die ursprünglich erst ab Februar geplante Impfung für 75-Jährige vorgezogen.

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