Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass die staatliche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - ein vorrangig in der Entwicklungsarbeit tätiger Dienstsleister der Bundesregierung - mit Indien Gespräche über eine mögliche Entsorgung von Giftmüll aus Bhopal führt, wo sich 1984 ein schweres Unglück in einem Chemiewerk ereignete. Durch die Freisetzung extrem giftiger Stoffe starben nach Angaben indischer Mediziner in den ersten Tagen bis zu 10.000 Menschen, rund 100.000 erlitten chronische Erkrankungen. Bis 1994 starben demnach rund 25.000 Menschen an den Folgen des Unglücks.
Baitinger bezweifelte in der "Berliner Zeitung", dass Giftmüll aus Bhopal gemäß internationaler Abkommen überhaupt verlassen dürfe. Sie verwies auf die sogenannte Basler Konvention, die internationale Giftmülltransporte einschränken soll. Sie knüpft grenzüberschreitende Lieferungen an Bedingungen.
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