Seine Lieder seien so vielen Menschen bekannt, dass er sowohl "Sunniten und Schiiten" als auch "Israelis und Palästinenser" damit zusammenbringen könne, sagte Richie. "Da wäre also etwas Gemeinsames, über das sie reden könnten."
Der US-Sänger betonte, er würde für jeden singen. "Klar, ich bin Entertainer", sagte er. Für ihn zähle nicht, welcher Religion oder Partei jemand nahestehe, aber es gebe doch eine Regel, an die er sich halte: "Fang niemals eine Diskussion über Politik an oder über Football." Sich "für das falsche Footballteam" auszusprechen, sei besonders schlimm. "Aus der Nummer kommen Sie nicht ungeschoren wieder raus", sagte Richie.
Begeistert äußerte sich der Sänger zu einem Auftritt für den im vergangenen Oktober getöteten früheren libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2006. "Beim dritten Song dachte ich schon, hey, Wahnsinn, ist das hier Detroit?", sagte er. Die im Garten von Gaddafis Palast versammelten "Würdenträger aus dem gesamten Nahen Osten" hätten sich "wie Amerikaner" benommen. "Die kannten jeden Song, unsere Kultur, sangen und tanzten mit", sagte Richie.
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