Immer wieder Tote bei Kämpfen zwischen Banden

Mann in Marseille auf offener Straße erschossen

Marseille (AFP) - In Marseille ist erneut ein Mann auf offener Straße erschossen worden. Der Mann sei am Dienstagabend im Viertel Micocouliers im Norden der französischen Mittelmeer-Metropole in seinem Auto von einer Salve aus einem Schnellfeuergewehr vom Typ Kalaschnikow getroffen worden, hieß es aus Polizeikreisen. Demnach wurde der Mann beim Fahren erschossen. Da er am Kopf getroffen worden sei, sei eine Identifizierung schwierig.
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Mann in Marseille auf offener Straße erschossen © AFP

Die Polizei ermittelt in Marseille bereits zu einer Reihe ähnlicher Morde. Seit Anfang des Jahres wurden bei mutmaßlichen Konflikten zwischen rivalisierenden Drogenbanden in Marseille bereits zehn Menschen getötet. Das Viertel Micocouliers ist bekannt als Umschlagplatz für Drogen. Bei mehreren der Opfer handelte es sich um der Polizei bekannte Drogenhändler. Wiederholt wurden die Opfer anschließend in Autos verbrannt, um Spuren zu verwischen.

Frankreich war im März von einem Attentäter in Atem gehalten worden, der sieben Menschen erschoss, darunter drei Kinder und einen Lehrer vor einer jüdischen Schule. Mohamed Merah wurde Ende März nach mehr als 30-stündiger Belagerung seiner Wohnung von Elite-Polizisten erschossen.

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