Vater wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht
Mann soll schreienden Säugling zu Tode geschüttelt haben
Wuppertal (AFP) - Weil er seinen sechs Wochen alten Sohn zu Tode geschüttelt haben soll, muss sich seit Montag ein 29-Jähriger vor dem Wuppertaler Landgericht verantworten. Zum Prozessauftakt wurde die Anklageschrift verlesen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Darin wirft die Staatsanwaltschaft dem Vater Körperverletzung mit Todesfolge vor. Der Mann soll den schreienden Säugling im April vergangenen Jahres so lange geschüttelt haben, bis das Kind ruhig war.
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Der kleine Junge starb einen Tag später im Krankenhaus, in das der Vater ihn gebracht hatte. Todesursache war laut Anklageschrift ein Schütteltrauma - bei dem Kind wurden schwere Schädelverletzungen festgestellt. Dem Angeklagten drohen nun zwischen drei und 15 Jahren Haft. Für den Prozess hat die Wuppertaler Schwurgerichtskammer zunächst vier weitere Verhandlungstage bis zum 23. Mai anberaumt.
Artikel vom 07.05.2012
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