Forscher aus aller Welt simulieren bemannte Marsmission

"Mars-Menschen" in österreichischen Dachsteinhöhlen

Linz (AFP) - Die österreichischen Dachsteinhöhlen sind für mehrere Tage Schauplatz einer "Mars-Mission": Forscher aus zehn Ländern und drei Kontinenten testen dort bis Montag die Bedingungen für das Betreten des Roten Planeten, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Sollte es jemals Leben auf dem Mars gegeben haben, könnten Spuren davon noch in den dortigen Höhlensystemen zu finden sein.
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Mars-Oberfläche © AFP

Laut Österreichischem Weltraum Forum sind die Tests in den Dachsteinhöhlen die ersten unter realistischen Bedingungen. Getestet wird unter anderem ein Raumanzug, bei dem es sich um ein "Raumschiff und Computer zum Anziehen" handele, wie Weltraum-Forum-Chef Gernot Grömer sagte. Der Anzug ist 45 Kilogramm schwer und mit lebenserhaltenden Systemen wie Heizer, Lüfter, Sensoren und Elektronik - wie einer Sprachsteuerung - ausgestattet.

Daneben stehen Versuche mit einem Radar auf dem Programm. Fahrzeuge zur Fortbewegung auf dem Mars werden ebenso einem Test unterzogen wie Systeme zur medizinischen Überwachung der Raumfahrer und zur Entnahme von Bodenproben.

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