20 Vertreter der kleinsten Armee leisten Hilfe
Mitglieder der Schweizer Garde helfen Erdbebenopfern
Vatikanstadt (AFP) - Der Vatikan hat 20 Mitglieder der Schweizer Garde zur Unterstützung der Erdbebenopfer in die nordostitalienische Region Emilia Romagna entsandt. Die Vertreter der kleinsten Armee der Welt hätten ihre traditionellen Uniformen für ein paar Tage an den Nagel gehängt, um auf eigene Kosten den Menschen in der schwer getroffenen Region zu helfen, berichtete am Samstag die Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano". Zu den ehrenamtlichen Helfern gehören demnach Bauern, Studenten, Köche, Mechaniker, Elektriker und andere Handwerker.
Stadt Mirandola
© AFP
Der Nordosten Italiens war binnen zehn Tagen von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. 23 Menschen kamen ums Leben, rund 14.000 wurden obdachlos. Gewöhnlich ist die Schweizergarde zum Schutz des Papstes im Vatikan abgestellt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hält sich jedoch derzeit zum sogenannten Weltfamilientreffen in Mailand auf.
Artikel vom 03.06.2012
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