Hollywoodstar will im Herbst Szenen für "Mission Impossible 7" drehen

Norwegen erlässt Reisebeschränkungen für Spanier - und lässt Tom Cruise ins Land

Oslo (AFP) - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in Spanien hat Norwegen wieder Einreisebeschränkungen für das Land erlassen - gleichzeitig aber die für den Dreh von "Mission Impossible 7" geltenden Auflagen außer Kraft gesetzt. Damit darf Hollywoodstar Tom Cruise im Herbst mit seinem Team einreisen, um im Nordwesten des Königreichs für seinen neuen Actionfilm zu drehen. Jedoch muss er nicht in Quarantäne, wie Landwirtschaftsministerin Olaug Bollestad am Freitag erläuterte.
Tom Cruise bei der Comic-Con Bild anzeigen
Tom Cruise bei der Comic-Con © AFP

Die USA sind das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit, weswegen zahlreiche Länder Einschränkungen für einreisende US-Bürger eingeführt haben.

Die Dreharbeiten würden unter "strikten" Hygieneregeln stattfinden und die Beteiligten blieben während ihres Aufenthalts in Norwegen auf Abstand, sagte Bollestad weiter. "Das heißt, dass nicht alle diese gut aussehenden Leute sehen können, wenn sie spielen, denn sie werden ziemlich auf Distanz sein."

Zugleich rechtfertigte die Ministerin die Ausnahmeregelung für Cruise. Wie bereits der Vorgängerfilm "Mission Impossible: Fallout" werde der neue Streifen "Natur, Kultur und Geschichte" Norwegen in der ganzen Welt bekannt machen. Die Dreharbeiten im Nordwesten des Landes, der für seine majestätischen Fjorde berühmt ist, werden vom norwegischen Filminstitut mit fast 50 Millionen Kronen (rund 4,7 Millionen Euro) subventioniert.

Ab Mitternacht gelten hingegen wieder Einschränkungen für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende aus Spanien: Sie müssen bei ihrer Ankunft zehn Tage in Quarantäne. Dies gilt ebenso für Andorra, Portugal, Luxemburg, Kroatien, Rumänien und Bulgarien.

Die Corona-Pandemie ist in Norwegen weitgehend unter Kontrolle: Derzeit sind drei Infizierte im Krankenhaus, davon ein Fall auf Intensivstation. Insgesamt hat das Land 9085 Fälle registriert, 255 verliefen tödlich.

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