Der Wahlkampf werde "gemein" werden, prophezeite Obama, der um seine Wiederwahl als Präsident im November kämpft und dabei wahrscheinlich gegen Romney antreten wird. Glücklicherweise seien sich beide Lager einig, dass die Familien der Kandidaten tabu seien. "Hunde sind aber offenbar Freiwild", witzelte Obama.
Vor 2000 Gästen, darunter Prominente wie George Clooney, Lindsay Lohan und Steven Spielberg, nahm Obama auch Romneys Studium an der Eliteuniversität Harvard auf die Schippe. "Ich habe einen Abschluss, er hat zwei", erzählte Obama, der ebenfalls in Harvard studierte, und fügte hinzu: "Was für ein Snob." Den Vorwahlkampf der Republikaner verglich Obama mit dem Film "Die Tribute von Panem", in dem sich zwei Jugendliche bis auf den Tod bekämpfen müssen.
Obama ging bei dem Gala-Dinner auch auf den Sex- und Prostitutionsskandal unter seinen Leibwächtern ein. Er
habe noch viel mehr Witze vorbereitet, "aber ich muss den Secret Service vor seiner neuen Sperrstunde nach Hause bringen", witzelte Obama. Vor rund zwei Wochen war bekannt geworden, dass Leibwächter Obamas vor einem Gipfeltreffen in Kolumbien Prostituierte in ein Hotel gebracht hatten. Bislang verloren neun von ihnen wegen des Skandals ihren Posten.
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