Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs wurden später eingestellt. Mixa sprach nach seinem Rücktritt zudem persönlich mit dem Papst und zeigte sich danach "erleichtert". Zudem kritisierte Benedikt XVI. im Zusammenhang mit dem Rücktritt eine "oft maßlose Polemik". Der Vatikan gab zudem an, Mixa solle nach einer "Zeit des Schweigens, der Sammlung und des Gebets" wie andere emeritierte Bischöfe für Aufgaben der Seelsorge zur Verfügung stehen.
Wenige Wochen nach seinem Rücktritt sorgte Mixa noch einmal für Aufsehen, als er behauptete, durch eine Intrige in Kirchenkreisen zum Rücktritt gezwungen worden zu sein. Er kündigte an, seinen Fall erneut beim Papst vorbringen zu wollen. Der Vatikan stellte jedoch umgehend klar, dass ein neuerliches Vorsprechen nichts an der Annahme des Rücktrittsgesuchs durch Benedikt XVI. ändern werde.
Mixa wohnt derzeit in Gunzenheim im Bistum Eichstätt und arbeitet nach Angaben der Diözese in der Seelsorge. "In seinem Beratungsdienst im Päpstlichen Rat wird er seine vielfältigen pastoralen Erfahrungen, unter anderem auch als Begleiter von Krankenpilgerreisen nach Lourdes, einbringen", teilte das Bistum mit. "Gerne wird Bischof Mixa auch auf diesem pastoralen Feld tätig sein", hieß es weiter.
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