Sieben-Tage-Inzidenz mit 139,2 weiterhin deutlich zu hoch

RKI: Mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen und knapp 1000 Todesopfer

Berlin (AFP) - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen und knapp tausend weitere Todesopfer gemeldet. Wie das RKI am Samstagmorgen mitteilte, stieg die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus binnen 24 Stunden um 18.678 auf 2.019.636 Fälle. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 980 auf 45.974 Fälle. Am Donnerstag war ein neuer Tageshöchstwert von 1244 Corona-Toten gemeldet worden.

Eingang von Intensivstation in Stuttgart Bild anzeigen Eingang von Intensivstation in Stuttgart © AFP

Von den mehr als zwei Millionen Menschen, bei denen in Deutschland eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, sind laut RKI inzwischen etwa 1.657.900 genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 139,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Angesichts anhaltend hoher Fallzahlen und der Bedrohung durch offenbar deutlich ansteckendere Sars-CoV-2-Varianten werden die Rufe nach einer Verschärfung des Lockdowns lauter. Bund und Länder zogen ihre Beratungen über weitere Restriktionen auf kommenden Dienstag vor. Ein Hoffnungsschimmer ist die Corona-Impfkampagne, die Ende Dezember in Deutschland angelaufen war. Bis Freitag erhielten laut RKI aber erst 1,16 Prozent der Bevölkerung die erste von zwei Impfdosen.