Die BZgA befragte rund 5000 Jugendliche im Alter von zwölf bis 25 Jahren zu ihrem Drogenkonsum. Dabei zeigte sich, dass auch die jungen Erwachsenen weit weniger rauchen als früher: Der Anteil der Raucher unter den 18- bis 25-Jährigen sank zwischen 2001 und 2011 von 44,5 Prozent auf 36,8 Prozent. Parallel stieg in den vergangenen zehn Jahren der Anteil derjenigen, die noch nie geraucht haben: Unter den Zwölf- bis 17-Jährigen von 40,5 auf 70,8 Prozent und unter den 18- bis 25-Jährigen von 23,1 auf 27,6 Prozent.
Auch der regelmäßige Alkoholkonsum ging bei den Zwölf- bis 17-Jährigen in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurück: Tranken 2001 noch 17,9 Prozent dieser Altersgruppe mindestens einmal pro Woche Alkohol, so waren es im vergangenen Jahr noch 14,2 Prozent. Bei den Befragten zwischen 18 und 25 Jahren blieb der Anteil gleich bei fast 40 Prozent. Cannabis ist ebenfalls weniger attraktiv. 2011 gaben noch 6,7 Prozent der Befragten zwischen zwölf und 17 Jahren an, schon einmal Cannabis konsumiert zu haben, 2004 waren es mit 15,1 Prozent noch mehr als doppelt soviele.
Trotz des Rückgangs beim Zigaretten-, Alkohol- und Cannabiskonsum zeigten "die aktuellen Zahlen weiterhin dringliche Handlungsfelder auf", erklärte Dyckmans in Berlin. Unter den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren sei das Rauschtrinken weiterhin populär. In der Gruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen bekannten sich zwar nur noch 15,2 Prozent dazu, in den vergangenen 30 Tagen Rauschtrinken praktiziert zu haben, ein Rückgang um mehr als sieben Prozent gegenüber 2004. Von den älteren Befragten bekannten sich hingegen im vergangenen Jahr immer noch 41,9 Prozent dazu, 2004 waren es 43,5 Prozent.
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