Ein Großteil der gemessenen Blitze sind demnach sogenannte Wolkenblitze, die sich innerhalb der Wolken entladen. Nur ein Teil sind gefährliche Erdblitze, also Blitze zwischen Wolke und Erdboden - in Deutschland sind das im Jahr durchschnittlich 200.000 bis 400.000 Blitze. Insgesamt werden laut DWD mehr als zwei Millionen Blitze pro Jahr registriert. Gemessen werden die Blitze von quer über Deutschland verteilten Geräten, eine Art Antennen, die die Ladungsimpulse der Blitze auffangen.
Am Wochenende hatten heftige Gewitter mit Sturm und Hagel in Teilen Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet. Mehrfach schlugen Blitze in Dachstühle und Scheunen ein. Bei einem Musikfestival in Sachsen wurden durch einen Blitzeinschlag 69 Menschen verletzt.
Gewitter entstehen, wenn schwülwarme Luft auf der einen Seite und kühlere Luft auf der anderen Seiten zusammentreffen. Diese Luftmassengrenze lag am Samstag und Sonntag diagonal über Deutschland und erstreckte sich laut DWD etwa von Baden-Württemberg bis nach Brandenburg. In dieser Woche können sich nach Angaben der Wetterexperten täglich zum Nachmittag hin erneut Schauer und Gewitter bilden, wobei örtlich auch wieder Unwetter mit Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel möglich sind.
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