Erfurt (np/pm) - Schmerzen beim Sitzen, Bücken oder Stehen: Rückenschmerzen können die Bewegungsfreiheit auf vielfältige Weise beeinträchtigen. Deutschlandweit leiden hierunter jährlich 4,3 Millionen Menschen.
Rückenschmerzen sind die Ursache Nummer ein für eine Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2011. Das berichtet die KKH-Allianz im Zuge des bevorstehenden Tages der Rückengesundheit am 15. März.
Der Rückenschmerz stellt die häufigste Form von chronischen Schmerzen in Deutschland dar", sagt Sascha Strathaus, Leiter des KKH-Allianz Servicezentrums in Erfurt. „Hier kann jeder vorbeugen: Im Büro öfter mal bewegen, Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren und vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. In diesen und anderen Alltagssituationen können wir täglich aktiv dazu beitragen, unserem Körper mehr Bewegung zu verschaffen und den Rücken somit auf Dauer zu entlasten."
Wer seinen Beruf überwiegend im Sitzen ausübt, der sollte jede Gelegnheit nutzen, um sich zu bewegen. „Hauptursachen sind mangelnde Bewegung und falsche Körperhaltung, wie zum Beispiel langes Sitzen in gebeugter Haltung", erklärt Strathaus. „Wechseln Sie so häufig wie möglich Ihre Arbeits- und Sitzposition. Wir empfehlen am Arbeitsplatz öfters aufzustehen, um sich zu dehnen und zu strecken." Bei einer Tätigkeit am Schreibtisch sollte darauf geachtet werden, dass der Oberkörper gerade aufgerichtet ist und die Füße leicht auseinander am Boden stehen. Die Beine nicht übereinander schlagen. Zudem sollte auf den Stuhl besonderes Augenmerk gelegt werden. Wichtig ist eine verstellbare und durchgehende Rückenlehne, die bis unter die Schulterblätter reicht.
Wer seine Rückenmuskulatur trainieren möchte, der sollte auf regelmäßigen Sport nicht verzichten. Mit Laufen, Schwimmen, Radfahren sowie Nordic Walking gibt es geeignete Sportarten für Individualisten und Menschen, deren Terminplan Sport nur außerhalb der gewöhnlichen Trainingszeiten zulässt.
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