Streuner in hilfloser Lage - Nur Nase guckte aus klebriger Masse

Russische Tierschützer retten Hund nach zwei Tagen aus Teergrube

Moskau (AFP) - Russische Tierschützer haben einen zwei Tage lang in einer Teergrube gefangenen Hund gerettet. Der junge Streuner sei auf einer Baustelle außerhalb Moskaus in das mit der klebrigen Masse gefüllte Loch gefallen und habe sich nicht selbst befreien können, sagte ein Vertreter der Tierschutzorganisation Forest Shelter am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in der russischen Hauptstadt.
Der Hund in der Teergrube Bild anzeigen
Der Hund in der Teergrube © AFP

Nach Angaben der Tierschützer gelang es dem Hund lediglich, seine Nase so weit oben zu halten, dass er nicht erstickte. Drei Stunden brauchten Helfer nach der Rettung, um sämtlichen Teer mit Hilfe von Haarwaschmittel und Chemikalien aus dem Fell zu waschen.

Der Hund, den die Helfer Oreschek (deutsch: Kleine Nuss) nannten, erholt sich derzeit in einem Tierheim der Organisation von seinen Strapazen. Danach soll er an neue Halter vermittelt werden. "Ich bin zuversichtlich, dass Oreschek ein Zuhause findet", sagte der Sprecher der Initiative. Sein Schicksal habe viel Aufmerksamkeit erregt.

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