Rund die Hälfte der Läufer kommen aus dem Ausland

Sechs Verletzte bei Stierrennen in Pamplona

Pamplona (AFP) - Gleich beim ersten Stierrennen zum traditionellen San-Fermín-Fest im nordspanischen Pamplona sind sechs Teilnehmer verletzt worden. Fünf der wagemutigen Läufer, die von zwölf Stieren durch die Straßen der Stadt gehetzt wurden, verletzten sich durch Stürze und wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Rettungskräfte mitteilten. Ein Sechster, ein 73-Jähriger aus Pamplona, wurde von einem Stier mit dem Horn leicht am Bein verletzt.
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Sechs Verletzte bei der Stierhatz in Pamplona © AFP

Mit einer feucht-fröhlichen Massenparty hatte das neuntägige Fest am Freitag begonnen. Nun wird es täglich Stierrennen durch die engen Straßen der Stadt geben. Am Samstag schafften die Vierbeiner die 850 Meter lange Strecke in zwei Minuten und 53 Sekunden. Die Stiere wiegen zwischen 520 und 590 Kilogramm. Im vergangenen Jahr nahmen 20.500 Läufer an den Rennen teil, rund die Hälfte kommen jährlich aus dem Ausland, vor allem aus den USA, Australien und Großbritannien.

Jährlich gibt es zwischen 200 und 300 Verletzte. Der letzte Todesfall ereignete sich vor drei Jahren, als ein Stier einen 27-jährigen Spanier vor der Menge der Schaulustigen aufspießte und dessen Hals, Herz und Lungen durchbohrte. Zum Ruhm des Festes trug der US-Schriftsteller Ernest Hemingway maßgeblich bei, der es in seinem Roman "Fiesta" ("The Sun Also Rises") von 1926 beschrieb.

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