Nach der ersten Demonstration in Toronto gab es auch bald Kundgebungen in zahlreichen anderen Städten auf der Welt. Die Proteste wenden sich gegen die Haltung, dass Opfern sexueller Gewalt wegen der Art, wie sie sich anziehen, eine Mitschuld an Angriffen gegeben wird.
In London trugen die Demonstrationsteilnehmer, unter ihnen auch einige Männer, Plakate mit Aufschriften "Es ist ein Kleid, kein Ja", "Frauen gegen Vergewaltigung" oder "Nein heißt Nein". Auf einem Schild war "Wir sind alle Zimmermädchen" zu lesen - in Anspielung auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn. Er soll ein New Yorker Hotel-Zimmermädchen zum Sex gezwungen haben.
Noch keine Kommentare vorhanden