US-Präsident unzufrieden mit Forstverwaltung der Regierung des Bundesstaats

Trump droht Kalifornien mit Stopp der Hilfen nach verheerenden Waldbränden

Washington (AFP) - Aus Verärgerung über die Forstverwaltung in Kalifornien hat US-Präsident Donald Trump dem Bundesstaat erneut mit der Streichung der Hilfszahlungen nach den verheerenden Waldbränden gedroht. Wenn die von den Demokraten geführte Regierung Kaliforniens "nicht die Kurve kriegt, was wenig wahrscheinlich ist", habe er die Katastrophenschutzbehörde Fema zur Beendigung der Zahlungen angewiesen, schrieb Trump am Mittwoch beim Kurzbotschaftendienst Twitter.
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US-Präsident Trump bei Besuch in Malibu © AFP

"Milliarden Dollar werden dem Staat Kalifornien für Waldbrände geschickt, die mit einem sauberen Wald-Management nie geschehen würden", schrieb Trump. "Es ist eine schändliche Situation in Bezug auf Leben und Geld."

Kalifornien leidet seit Jahren unter extremer Trockenheit und wurde vergangenes Jahr von mehreren schweren Bränden heimgesucht. Beim "Camp Fire" im Norden des Bundesstaats kamen im November mehr als 80 Menschen ums Leben.

Bereits bei einem Besuch in den Katastrophengebieten hatte Trump dem angeblich schlechten Forst-Management der kalifornischen Behörden die Schuld an den Bränden gegeben. Als Gegenbeispiel hob er Finnland hervor, wo durch das Harken und Reinigen der Wälder Brände verhindert würden. Dies habe ihm der finnische Präsident Sauli Niinistö in einem Gespräch gesagt. Niinistö konnte sich nach eigenen Worten an eine entsprechende Äußerung allerdings nicht erinnern.

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