Behörden wollen von Festnahmen illegaler Migranten in Notstandsgebieten absehen

Trump erklärt in Erwartung von möglichem Hurrikan Notstand in Louisiana

New Orleans (AFP) - In Erwartung von Tropensturm "Barry" hat US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für den US-Bundesstaat Louisiana erklärt, um rasche Bundeshilfen zu ermöglichen. Teile von New Orleans, das vor 14 Jahren von Hurrikan "Katrina" schwer verwüstet worden war, standen bereits am Donnerstag nach heftigem Regen unter Wasser. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrum (NHC) könnte "Barry" am Freitagabend oder Samstagfrüh Hurrikanstärke erreichen, bevor er auf Louisianas Küste trifft.
Geschäfte bereiten sich auf "Barry" vor Bild anzeigen
Geschäfte bereiten sich auf "Barry" vor © AFP

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards, der die Bundeshilfen beantragt hatte, dankte Trump auf Twitter für die schnelle Reaktion. Zuvor hatte er vor Springfluten und schweren Überschwemmungen im Gefolge von "Barry" gewarnt.

Das Heimatschutzministerium kündigte an, ausreisepflichtige Migranten in den Notstandsgebieten vorerst nicht festzunehmen. Damit wollte das Ministerium sicherstellen, dass Menschen in Not nicht zögern, Notunterkünfte aufzusuchen, weil sie Angst vor ihrer Abschiebung haben. Die landesweiten Razzien gegen Migranten ohne Ausweispapiere sollen an diesem Wochenende beginnen.

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