41-Jährige musste sich nach Rückkehr von ISS-Aufenthalt wieder ans Gehen gewöhnen

US-Astronautin Christina Koch hatte nach elf Monaten im All Umstellungsprobleme

Houston (AFP) - Nach der Rückkehr von ihrem Rekord-Aufenthalt im All fällt der US-Astronautin Christina Koch die Umstellung auf das Leben auf der Erde nicht so leicht. "Ich habe ein bisschen Mühe, mein Gleichgewicht wieder zu finden", sagte die 41-Jährige am Mittwoch (Ortszeit) im Weltraumzentrum im texanischen Houston. Sie habe sich nach der Schwerelosigkeit auf der Internationalen Raumstation ISS erst daran gewöhnen zu müssen, wieder zu laufen.
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US-Astronautin Christina Koch © AFP

Außerdem sei das Leben auf der ISS sehr viel ruhiger gewesen, schilderte Koch. "Während der ersten zwei Minuten nach meiner Rückkehr auf die Erde habe ich mehr Gesichter gesehen als davor in einem Jahr."

Koch war vergangene Woche nach 328 Tagen auf der ISS zur Erde zurückgekehrt. Keine Frau war so lang am Stück im All wie sie. Den Rekord bei den Männern hält der Kosmonaut Walery Poljakow mit 437 Tagen. Koch schrieb während ihres ISS-Einsatzes zudem Geschichte, als sie im Oktober mit ihrer US-Kollegin Jessica Meir den ersten rein weiblich besetzten Weltraumspaziergang absolvierte.

Im All dachte Koch nach eigenen Angaben über diese von ihr erreichten Meilensteine nicht viel nach. "Es war nur eine Frage der Zeit, dass das passiert", sagte die 41-Jährige bescheiden.

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