Der Puma sei am Dienstagmorgen von einem Wachmann in einem Hof nahe einer Einkaufsstraße mitten in der Stadt entdeckt worden, sagte Polizeisprecher Robert Almada. Die Einsatzkräfte hätten ihn nicht in den Griff bekommen. "Wir haben mit verschiedenen Mitteln versucht, das Tier am Verlassen des Hofes zu hindern", sagte Almada. Doch weder so genannte Pepperballs - mit Pfefferpulver gefüllte Plastikugeln - noch Wasserwerfer hätten den 34 Kilogramm schweren Puma aufgehalten. Zur Sicherheit der Anwohner habe das Tier daher "leider" getötet werden müssen.
Eine in Los Angeles ansässige Tierschutzorganisation kritisierte die Entscheidung. Einen Puma in die Enge zu treiben und dann mit Pepperballs zu beschießen, habe nur dazu beigetragen, das Tier "noch rasender" zu machen, sagte deren Vorsitzende Madeline Bernstein. Tödliche Gewalt müsse immer die letzte Lösung sein. Sie forderte eine Untersuchung der Richtlinien für den Umgang und die Bändigung wilder Tiere.
Pumas leben in den Bergen von Santa Monica und anderen Gegenden nördlich von Los Angeles. Sie werden jedoch nur selten gesichtet und wagen sich fast nie in die Städte.
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