Zum Schutz vor Corona sollen Fenster in den Pausen offen stehen

Umweltbundesamt: Klassenräume alle 20 Minuten lüften

Berlin (AFP) - Das Umweltbundesamt (UBA) hält als Schutzmaßnahme in der Corona-Pandemie das ausgiebige Lüften von Klassenräumen für notwendig. Es solle "bei weit geöffneten Fenstern in jeder Unterrichtspause und - um auf der sicheren Seite zu sein - auch alle 20 Minuten kurz während des Unterrichts" gelüftet werden, sagte UBA-Präsident Dirk Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Am besten mit Durchzug, das geht am schnellsten."
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Schüler mit Masken an einem Dortmunder Gymansium © AFP

Auch im Winter müsse regelmäßig gelüftet werden, betonte Messner. "Wenn man innen warme und draußen kalte Luft hat und dann für fünf bis zehn Minuten alle Fenster weit öffnet, bekommt man einen beachtlich raschen Luftaustausch."

Lehrerverbände hatten zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass es mit dem Lüften in vielen Schulen nicht so einfach sei. Zum Teil ließen sich Fenster von Klassenräumen gar nicht öffnen.

Solche Räume sollten für den Unterricht eigentlich nicht genutzt werden, sagte dazu UBA-Chef Messner. "Wenn es nicht anders geht, können im Einzelfall und bitte nur flankierend mobile Luftaustauschgeräte helfen."

Messner betonte zugleich, Lüften sei wirksam, aber keine Garantie für absolute Virenfreiheit. "Ein Restrisiko bleibt. Alle anderen Maßnahmen wie Abstand und Händewaschen bleiben wichtig."

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