Zielfahnder orten flüchtenden 32-Jährigen - Motiv für Gewaltverbrechen unklar

Verdächtiger im Fall von versteckter Leiche aus Wohnung in Hannover gefasst

Hannover (AFP) - Im Kriminalfall um eine in einer Wohnung in Hannover versteckte Frauenleiche haben die Ermittler einen Verdächtigen gefasst. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der niedersächsischen Hauptstadt erklärten, wurde der 32-Jährige am Sonntagnachmittag in Nordhessen lokalisiert und festgenommen. Er wollte sich demnach offenbar ins Ausland absetzen. Zu möglichen Motiven hinter dem Gewaltverbrechen äußerten sie sich nicht.
Abtransport der Leiche Bild anzeigen
Abtransport der Leiche © AFP

Der Mann steht im Verdacht, eine 61-Jährige in Hannover getötet und in ihrer Wohnung versteckt zu haben. Polizisten fanden die in einem Verschlag verborgene Leiche in der vergangenen Woche bei einer Überprüfung. Die Bewohnerin war bereits Ende August vermisst gemeldet worden.

Der 32-Jährige war laut Polizei und Staatsanwaltschaft durch die Ermittlungen einer eigens eingerichteten Mordkommission ins Visier geraten. Dabei hätten sich auch konkrete Hinweise ergeben, dass der aus Marokko stammende Verdächtige sich ins Ausland absetzen wolle, hieß es.

Spezialisierten Zielfahndern sei es gelungen, den Mann am Sonntagnachmittag in Nordhessen zu orten und festnehmen zu lassen. Ein Richter erließ inzwischen einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordverdachts. Zu den möglichen Motiven äußerten sich die Behörden nicht. Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an, erklärten sie.

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