Ampulle wird Reagan-Stiftung geschenkt

Versteigerung von angeblichem Blut Reagans abgebrochen

London (AFP) - Die Versteigerung einer Ampulle, die angeblich Blut des verstorbenen US-Präsidenten Ronald Reagan enthält, ist nach massiver Kritik abgebrochen worden. Wie das Online-Auktionshaus PFC mit Sitz auf der britischen Kanalinsel Guernsey erklärte, soll die Ampulle nun der Ronald-Reagan-Stiftung und -Bibliothek geschenkt werden. Die Versteigerung sollte eigentlich bis 21.00 Uhr MESZ laufen. Das höchste Gebot lag zuletzt bei 30.086 Dollar (knapp 23.960 Euro).
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Reagan © AFP

Nach Angaben des Verkäufers befindet sich in der knapp 13 Zentimeter langen Ampulle "ein Rest getrockneten Bluts" von Reagan, das von dem Attentatsversuch auf den damaligen US-Präsidenten im Jahr 1981 stammen soll. Zu der Ampulle gehört demnach unter anderem ein Laborbericht.

Den Angaben zufolge stammt das Blut aus einem Labor im US-Bundesstaat Maryland, in dem es seinerzeit untersucht wurde. Der Verkäufer gab zudem an, die Ampulle vor der Auktion der Ronald Reagan Presidential Foundation and Library angeboten zu haben, die demnach aber ablehnte.

Die Reagan-Stiftung hatte die Auktion am Dienstag scharf kritisiert und Rechtsmittel gegen den Verkäufer und das Auktionshaus PFC angekündigt. Reagan hatte den Anschlag vor einem Washingtoner Hotel am 30. März 1981 schwer verletzt überlebt. Der 40. Präsident der Vereinigten Staaten starb im Juni 2004.

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