Anwohner mussten stundenlang ihre Wohnungen verlassen

Weltkriegsbombe nahe des Berliner Alexanderplatzes entschärft

Berlin (AFP) - Mitten in Berlin ist in der Nacht zum Mittwoch eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Die Evakuierung der betroffenen Zone und die anschließende Entschärfung des Sprengkörpers seien nach Plan verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war auf einer Baustelle an der Grunerstraße nahe des belebten Alexanderplatzes gefunden worden.
Die Bombe auf der Baustelle am Roten Rathaus Bild anzeigen
Die Bombe auf der Baustelle am Roten Rathaus © AFP

Die Baustelle mit der Bombe befand sich am Roten Rathaus, dem Dienstsitz des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD). Bewohner von Häusern nahe des Roten Rathauses sowie des historischen Nikolaiviertels mussten stundenlang ihre Wohnungen verlassen. In der betroffenen Gegend wohnen nach Angaben der Polizeisprecherin etwa 1900 Menschen.

Die Bombenentschärfung dauerte dann den Polizei-Angaben zufolge eine knappe halbe Stunde und war kurz nach Mitternacht abgeschlossen. Anschließend begannen die Anwohner in ihre Wohnungen zurückzukehren.

Die Gegend um den Alexanderplatz ist stark belebt und ein Verkehrsknotenpunkt. Dort befinden sich zahlreiche Geschäfte, Museen, Hotels, Restaurants und öffentliche Einrichtungen wie Gerichte und Feuerwachen sowie der Bahnhof und Durchgangsstraßen. Die Evakuierung und Absperrung der Zone war nach Angaben der Polizeisprecherin entsprechend aufwändig. Sie dauerte rund sechs Stunden.

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