Autopsie weist auf Stress als Todesursache hin
Zwei Giraffen im Zoo von Lodz nach Randale gestorben
Warschau (AFP) - Nach nächtlicher Randale im Zoo der polnischen Stadt Lodz sind zwei Giraffen offenbar an Stress gestorben. Unbekannte drangen in der Nacht zu Sonntag in das Gelände ein, zerschlugen Sitzbänke, Skulpturen und Hinweistafeln und warfen Bruchstücke in Richtung der Tiere, teilte die Zooleitung mit. Wenige Stunden nach dem Vorfall sei eine Giraffe gestorben, die andere sei am Montagmorgen tot aufgefunden worden.
Giraffe
© AFP
Die Autopsie des einen Tieres, eines dreijährigen Weibchens, habe Schäden am Herzen offenbart, die von großem Stress zeugten, sagte der stellvertretende Zoodirektor Wlodzimierz Stanislawski der Nachrichtenagentur AFP. Giraffen sind sehr ängstlich und selbst ungewohnte Geräusche führen sofort zu Stressreaktionen. Der Zoo verfügt über keine Videokameras, und die Wächter bemerkten nichts von dem nächtlichen Einbruch.
Artikel vom 14.05.2012
Noch keine Kommentare vorhanden