Bei Kämpfen sterben auch sechs Soldaten

33 Tote bei Armee-Offensive gegen Al-Kaida im Jemen

Aden (AFP) - Bei schweren Gefechten zwischen der Armee und mutmaßlichen Anhängern des Terrornetzwerks Al-Kaida sind im Jemen 33 Menschen getötet worden. Unter den Toten bei den Kämpfen um Sindschibar, die Hauptstadt der Provinz Abjan, sind nach Militärangaben sechs Soldaten.
Schauplatz von Kämpfen im Südjemen Bild anzeigen
Schauplatz von Kämpfen im Südjemen © AFP

Die Truppen hätten die Gebiete im Nordosten der Küstenstadt "gesäubert" und Maschinengewehre, Raketen und Granaten beschlagnahmt, sagte ein Offizier nach Angaben des Verteidigungsministeriums. Dabei seien 20 Terroristen, hauptsächlich Somalier, sowie zwei Soldaten getötet worden.

Vier weitere Soldaten starben nach Angaben eines Militärvertreters bei Kämpfen in der Stadt Dschaar zehn Kilometer nördlich von Sindschibar. Nach Behördenangaben kamen dabei sieben Aufständische ums Leben.

Sindschibar und Dschaar werden seit etwa einem Jahr von Al-Kaida kontrolliert. Am 12. Mai starteten jemenitische Streitkräfte eine Offensive, um die Städte zuückzuerobern. Seither starben nach Zählung von AFP 332 Menschen, darunter 242 Aufständische.

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