Es sei "bedauerlich, dass an dieser Kampagne auch der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Markus Löning, der deutsche Abgeordnete im Europarat Christoph Strässer, ebenso einige andere Abgeordnete des Deutschen Bundestages aktiv teilgenommen haben und derzeit auch teilnehmen", hieß es in der Erklärung der aserbaidschanischen Botschaft weiter. "Diese Kampagne" werde auch von deutschen Medien unterstützt. "Der Inhalt der während der Kampagne verbreiteten Materialien zeigt klar, dass einige Kreise in Deutschland vorhaben, dem Image Aserbaidschans einen Schaden zuzufügen."
Internationale Menschenrechtsorganisationen werfen Aserbaidschan systematische Verletzungen der Menschenrechte vor. Die Situation in der Kaukasusrepublik, die von Präsident Ilham Alijew mit eiserner Hand geführt wird, habe sich im Vorfeld des Eurovision-Finales noch "verschlechtert", konstatierte unlängst Human Rights Watch. Die Organisation fordert wie viele andere auch von Baku unter anderem die Freilassung politischer Gefangener und regierungskritischer Journalisten.
Noch keine Kommentare vorhanden