Als erster Ausländer hatte der UN-Generalsekretär am Montag eine Rede vor dem birmanischen Parlament gehalten. Darin hatte er gesagt, der politische Wandel in Birma habe "die Welt begeistert", selbst wenn der Reformprozess noch "zerbrechlich und unsicher" sei. Ban begrüßte die jüngste Lockerung der Sanktionen durch den Westen, forderte aber weitere Schritte. Der UN-Generalsekretär reist noch am Dienstag aus Birma ab.
Suu Kyi hatte zuvor angekündigt, nun doch ihren Amtseid im Parlament ablegen zu wollen. Nach einem tagelangen Streit über ihr Bekenntnis zur birmanischen Verfassung will Suu Kyi noch in dieser Woche ihren Abgeordnetensitz einnehmen. Bei Nachwahlen zum Parlament Anfang April, die als wichtiger Test für den Reformwillen der birmanischen Regierung galten, hatte Suu Kyis Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) 43 der 45 verfügbaren Mandate gewonnen.
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