Bericht: Ministerpräsident will Amt noch im Mai abgeben

Beck weist Spekulationen über baldigen Rücktritt zurück

Mainz (AFP) - Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat Spekulationen über einen Rücktritt noch in diesem Monat zurückgewiesen. Ein entsprechender Bericht des Berliner "Tagesspiegel" sei "falsch", sagte Beck im SWR. Die Zeitung hatte berichtet, der 63-jährige Regierungschef werde sein Amt voraussichtlich schon Mitte Mai abgeben und Innenminister Roger Lewentz (SPD) als Nachfolger vorschlagen.
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Kurt Beck © AFP

Die rheinland-pfälzische Regierungssprecherin Monika Fuhr erklärte zu dem Bericht, der Ministerpräsident habe immer wieder betont, dass er für diese Legislaturperiode gewählt sei und sein Amt auch ausüben werde. Voraussetzung dafür sei, dass seine Gesundheit dies zulasse. "Und das ist der Fall", erklärte Fuhr. Der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer wies die Spekulationen ebenfalls entschieden zurück. "Es gibt weder solche Pläne noch eine solche Absicht", erklärte Schweitzer.

In Presseberichten war schon zuvor die Rede davon gewesen, Beck werde womöglich in diesem Jahr sein Amt abgeben. Bestätigt wurde aber bislang nur, dass es innerhalb der SPD Gespräche über die Nachfolge von Beck gibt. Einen offiziellen Zeitplan gibt es aber nicht. Als mögliche Nachfolger werden neben Lewentz auch SPD-Fraktionschef Hendrik Hering und Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) gehandelt.

Beck ist seit 1994 Regierungschef in Rheinland-Pfalz und damit der dienstälteste amtierende Ministerpräsident Deutschlands. Von 2006 bis 2008 war er auch SPD-Bundesvorsitzender. Seit der Landtagswahl im vergangenen Jahr steht Beck an der Spitze einer rot-grünen Landesregierung.

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