Inzwischen 19-Jährige verletzte Polizisten mit Messer lebensgefährlich

Bericht: Frühere IS-Sympathisantin Safia S. beantragt vorzeitige Haftentlassung

Hamburg (AFP) - Die wegen eines islamistisch motivierten Messerangriffs auf einen Polizisten zu sechs Jahren Haft verurteilte Safia S. könnte einem "Spiegel"-Bericht zufolge im Winter entlassen werden. Die junge Frau habe einen Antrag auf eine vorzeitige Haftentlassung eingereicht, der wegen Fortschritten bei der Resozialisierung von der Haftanstalt unterstützt werde, berichtete das Magazin am Freitag. Das zuständige Gericht habe darüber allerdings noch nicht entschieden.
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Safia S. hatte 2016 im Alter von 15 Jahren einen Bundespolizisten in Hannover mit einem Stich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Sie sympathisierte mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und wurde für die Tat im Januar 2017 vom Oberlandesgericht (OLG) im niedersächsischen Celle zu einer sechsjährigen Jugendstrafe verurteilt.

Laut "Spiegel"-Bericht durchlief sie im Gefängnis ein Deradikalisierungsprogramm und machte ihren Realschulabschluss. Die 19-Jährige bereue ihre Tat inzwischen, berichtete das Magazin weiter. In der Haft lernte sie auch, Tiere zu pflegen. Das OLG Celle soll im Sommer über den Antrag auf Entlassung entscheiden.

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