Altmaier hatte Anfang dieser Woche erklärt, er sei "enttäuscht und beunruhigt" angesichts absehbarer Verzögerungen bei der geplanten Rückholung der 126.000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Atommüll. Das BfS mit Sitz in Salzgitter hatte am 18. Mai dem Bundesministerium den vor Monaten angeforderten vorläufigen Zeitplan für die Rückholung vorgelegt. Darin wird die Entscheidung über die Rückholung auf das Jahr 2029 und der Beginn der Rückholung, wenn sie denn überhaupt möglich ist, auf das Jahr 2036 verschoben.
Das Bundesamt versuchte unter dem Eindruck der Kritik daraufhin, den Zeitplan zu relativieren. Dabei handle es sich um ein "Worst-Case-Szenario", sagte ein Sprecher. Die Rückholung des Atommülls steht unter dem Vorbehalt, dass das Grubengebäude trotz Wassereinbrüchen überhaupt standfest bleibt, daher spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle.
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