US-Präsidentschaftsbewerber hofft trotz Corona-Krise auf Rededuell

Biden will mit Trump notfalls per Videokonferenz debattieren

Washington (AFP) - Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hofft trotz der Corona-Krise auf ein Rededuell mit Amtsinhaber Donald Trump. "Ich kann es kaum erwarten, mit Donald Trump zu debattieren", sagte der frühere Vizepräsident am Donnerstag bei einer Videokonferenz mit Unterstützern seiner Partei. Angesichts der Pandemie sei er auch zu einem Online-Schlagabtausch bereit: "Egal ob Zoom, Skype, Hangouts oder persönlich - jederzeit und wo immer er möchte."
Donals Trump (l.) und Joe Biden (Montage zweier Fotos) Bild anzeigen
Donals Trump (l.) und Joe Biden (Montage zweier Fotos) © AFP

Biden steht nach dem Rückzug seines Rivalen Bernie Sanders als Präsidentschaftskandidat der Demokraten bereits so gut wie fest. Angesichts der Corona-Pandemie ist aber noch unklar, wie eine Debatte zwischen Biden und Trump im Vorfeld der Wahl im November organisiert werden könnte.

Der frühere Vizepräsident kritisierte den Umgang des Republikaners mit der Corona-Krise: "Der Präsident redet ständig über sich selbst und fordert Gouverneure auf, ihm dafür zu danken, was er für sie tut." Es dürfe in der Krise aber nicht um Parteipolitik gehen, betonte Biden. Trump sei als Präsident dafür verantwortlich, das Land durch die Krise zu führen.

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