Viele verwendete Stoffe gelten als gesundheitsschädlich

Bundesrat verlangt strengere Regeln für Tätowierfarben

Berlin (AFP) - Der Bundesrat dringt auf strengere Richtlinien zur Verwendung von Tätowiermitteln. In einer beschlossenen Resolution beklagt die Länderkammer, dass die für das Tätowieren verwendeten Farben oft erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich brächten. In Analysen seien krebserregende Stoffe festgestellt worden, außerdem Farbstoffe, die keinerlei Gesundheitsprüfung durchlaufen hätten.
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Tattoo-Studio © AFP

Zudem könnten verunreinigte Tätowiermittel Infektionen verursachen. Deshalb müsse die Bundesregierung die entsprechende Verordnung, in der die zulässigen Stoffe erfasst werden, überarbeiten. Der Bundesrat verlangt, dass die Hersteller ähnlich wie bei Kosmetika nachweisen sollen, dass die Inhaltsstoffe ihrer Farben unbedenklich sind.

Experten halten etwa Tätowierfarben wie das "Ferrari Rot" für bedenklich, das Pigmente aus Autolacken enthält. Jüngsten Statistiken zufolge lässt sich in Deutschland mittlerweile ein Viertel der jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren tätowieren.

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