Die Ministerrunde habe sich auf eine "Erklärung von Genf" geeinigt, die den enormen Wert der biologischen Vielfalt für die Menschen hervorhebe, wie das Bundesumweltministerium mitteilte. Darin richteten die Ressortchefs einen Appell an die Staats- und Regierungschefs, auf der Sondersitzung der UN-Generalversammlung am 22. September in New York zur biologischen Artenvielfalt ein deutliches Signal zu geben.
Das nächste Treffen der CBD-Vertragsstaaten findet im Oktober unter dem Vorsitz der neuen japanischen Präsidentschaft statt. Die internationale Gemeinschaft hatte sich mit der Konvention zum Ziel gesetzt, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt "bedeutend zu verringern". Deutliche Fortschritte wurden bislang jedoch nicht erzielt. In Japan solle über ein neues globales Biodiversitätsziel und eine internationale Strategie für die kommende Dekade sowie ein Protokoll zur Regelung des Zugangs bei der Nutzung genetischer Ressourcen entschieden werden, hieß es in der Erklärung des Bundesumweltministeriums weiter.
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