Spahn kündigt Härte gegenüber FDP-Forderung an

CDU will bei Praxisgebühr nicht einlenken

Köln (AFP) - In der Diskussion um die Praxisgebühr hat der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn den Koalitionspartner FDP kritisiert. Die FDP sei "eigentlich eine Partei, die mehr Eigenbeteiligung und mehr Zuzahlungen will", sagte Spahn im "Morgenmagazin" der ARD. Umso unverständlicher sei, dass die Liberalen die Praxisgebühr abschaffen wollten. "Ich wundere mich schon, dass da jetzt so eine plötzliche Kehrtwende war." Spahn betonte, dass die Union gegenüber der FDP nicht nachgeben werde: "Wir bleiben da hart im Interesse der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung."
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Praxisgebühr © AFP

Milliardenüberschüsse der Sozialkassen hatten in der Koalition die Debatte über mögliche Entlastungen der Beitragszahler angestoßen. Die FDP will dies über eine Abschaffung der Praxisgebühr erreichen. Auch die Opposition will die Gebühr abschaffen. Auf Antrag der SPD befasst sich der Bundestag am Freitag mit der Frage. Spahn sagte, es gehe hier um zwei Milliarden Euro, die als Rücklage dienen sollten. "Wir wollen nicht, dass wir in ein oder zwei Jahren dann da stehen und sagen: Die fehlen jetzt, weil kurzfristig Geschenke gemacht wurden."

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Man sollte sich das mal durch den Kopf gehen lassen. Hier streiten Hochdotierte Leute um eine Entlastung von monatlich 3,33 €/gesetzlich Versicherter beim praktischen Arzt. Hinzukommt das von den ......
von Foreigner am 27.04.2012
Man sollte sich das mal durch den Kopf gehen lassen. Hier streiten Hochdotierte Leute um eine Entlastung von monatlich 3,33 €/gesetzlich Versicherter beim praktischen Arzt. Hinzukommt das von den ......
von Achim.M am 27.04.2012

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