"Wenn die Zuständigkeiten bei der Bundesregierung in einer Hand liegen, erreichen wir eine bessere Effizienz in der Energiepolitik", begründete Müller die Forderung. Im Falle der Bildung eines Energieministeriums müssten sowohl das Wirtschafts- als auch das Umweltministerium Kompetenzen abgeben. In der Unionsfraktion stieg der Druck auf eine Umgestaltung noch vor Ende der Legislaturperiode.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Röttgen aus seinem Amt entlassen und den Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU), zu seinem Nachfolger ernannt. Die Position Röttgens war nach der schweren Wahlschlappe seiner Partei bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen stark geschwächt, zudem stand er wegen der Arbeit seines Ministeriums bei der Energiewende in der Kritik.
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