Die Studiengebühren liegen im mehrheitlich französischsprachigen Québec mit derzeit umgerechnet knapp 1700 Euro pro Jahr noch deutlich niedriger als in anderen kanadischen Provinzen und in den USA. Auch bei dem geplanten Anstieg um rund 1200 Euro lägen die Studiengebühren deutlich unter denen in der Nachbarprovinz Ontario, wo sie rund 5000 Euro betragen und damit mehr als in jeder anderen kanadischen Provinz.
Die Regierung von Québec verteidigt die Erhöhung der Studiengebühren als unumgänglich. Um das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen, müssten staatliche Mittel für die Bildung gekürzt werden. Der protestierende Student Marc-André Levesque sagte aber, die Erhöhung falle zu hoch aus und komme zu schnell.
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