Der Auslandsgeheimdienst CIA begrüßte Clappers Entscheidung und versprach seine umfassende Kooperation. "Ich denke, alle Geheimdienste sollten über die jüngsten unerlaubten Enthüllungen besorgt sein", sagte Sprecher Todd Ebitz.
US-Medien hatten schon kurz nach einem unbemannten Drohnenangriff auf ein führendes Al-Kaida-Mitglied im Jemen über den vereitelten Bombenanschlag berichtet - später wurde zudem bekannt, dass es sich bei dem vermeintlichen Attentäter um einen bei dem Terrornetzwerk eingeschleusten Agenten handelte. Dieser soll auch Informationen zu führenden Vertretern der Al-Kaida-Gruppe im Jemen übergeben haben. Der Drohnenangriff war offenbar Konsequenz dieser Informationen.
Vor Clappers Entscheidung hatten US-Kongressvertreter aller Couleur den Verrat geheimdienstlicher Informationen an die Medien scharf kritisiert. Dadurch werde heikle Spionagearbeit möglicherweise gefährdet, warnten sie. Es wäre eine "Katastrophe und ein Verbrechen", sollte wegen der vorzeitigen Weitergabe geheimer Informationen "etwas Schlimmes geschehen", sagte der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, der Republikaner Mike Rogers, dem Sender CNN. Seine demokratische Senats-Kollegin Dianne Feinstein kündigte eine Untersuchung des Kongresses zu dem Fall an.
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