Der NPT war 1970 in Kraft getreten und 1995 dauerhaft verlängert worden. Das Abkommen soll die Verbreitung von Atomwaffen verhindern, die globale nukleare Abrüstung befördern und die Kooperation bei der friedlichen Nutzung von Atomenergie unterstützen. Nach Ansicht von Kritikern ist der NPT jedoch gescheitert, da insbesondere Russland und die USA keine ernsthaften Anstrengungen zur Reduzierung ihres Atomarsenals unternehmen.
Zudem hat sich mit Eintritt von Indien, Pakistan und Nordkorea der Kreis der Atommächte in den vergangenen Jahrzehnten weiter erweitert. Derzeit wird der Iran verdächtigt, ebenfalls nach Atomwaffen zu streben. In der Vergangenheit sollen auch Ägypten, Nigeria, Syrien, Südafrika, Argentinien, Libyen und Taiwan ein Atomwaffenprogramm betrieben haben. Kasachstan, Weißrussland und die Ukraine dagegen gaben ihre von der Sowjetunion geerbten Atomwaffen freiwillig ab.
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