Präsident Macron will über Militäreinsatz gegen Dschihadisten beraten

Frankreich verschiebt Sahel-Gipfel auf Januar

Paris (AFP) - Frankreich hat den geplanten Sahel-Gipfel vom 16. Dezember auf Anfang Januar verschoben. Präsident Emmanuel Macron habe dies nach Rücksprache mit dem Staatschef des Niger, Mahamadou Issoufou, entschieden, erklärte der Elysée-Palast am Donnerstag. Grund sei die Tötung von mehr als 70 Soldaten durch Dschihadisten im Niger. Ein genauer Termin für den Gipfel soll noch mitgeteilt werden.
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Frankreich verschiebt Sahel-Gipfel auf Januar © AFP

Macron will mit den Präsidenten der fünf Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Mauretanien über den französischen Militäreinsatz in der Region beraten. Dieser ist seit dem Tod von 13 Soldaten bei einer Hubschrauberkollision in Mali umstritten. Frankreich hat im Kampf gegen Dschihadisten derzeit rund 4500 Soldaten in der Sahelzone stationiert.

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