Der SPD-Chef äußerte sich zugleich voll des Lobes über die Kanzlerin. "Ich schätze an ihr, dass sie ihr Amt nicht wie eine Monstranz vor sich herträgt", sagte er. "Sie hat Selbstironie. Das macht sie grundsympathisch. Und sie ist sehr verlässlich."
Scharf attackierte Gabriel mit Blick auf die Euro-Krise die Chefs von FDP und CSU, Philipp Rösler und Horst Seehofer. Sie missbrauchten Europa "nur für die innenpolitische Profilierung", sagte er. Wer "heute die Griechen rauswerfen will, morgen dann Herrn Juncker ablösen und übermorgen vermutlich Herrn Draghi von der EZB, ist ein Irrlicht". Rösler hatte Athen den Austritt aus dem Euro nahegelegt, Seehofer hatte harsche Kritik an Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker geübt.
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