Die Eurozone hatte Spanien am Samstag Finanzhilfen im Umfang von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt. Die Regierung in Madrid will allerdings nur Hilfen für den Bankensektor des Landes beantragen und soll dafür deutlich weniger strenge Auflagen als Griechenland bekommen. Die Griechen sind am Sonntag erneut zur Stimmabgabe aufgerufen, weil nach der Wahl Anfang Mai eine Regierungsbildung scheiterte. Nun wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Nea Dimokratia und der linksradikalen Partei Syriza erwartet, die das Sparprogramm des Landes ablehnt.
Samaras rief angesichts der Lage vor der Wahl bereits zu "einer Regierung der nationalen Einheit" auf. "Wir werden alles tun, damit eine Regierung zustande kommt", sagte er. Zudem gab sich der Parteichef überzeugt, dass das hochverschuldete Griechenland in der Eurozone bleiben könne. "Wir bleiben im Euro und spielen nicht mit Europa", sagte er und zeigte sich "optimistisch", dass Athen "das Vertrauen" der Finanzmärkte zurückgewinnen könne.
Noch keine Kommentare vorhanden