Die Linke blieb laut Umfrage unverändert bei zehn Prozent der Stimmen, die FDP müsste hingegen mit fünf Prozent weiterhin um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Bei der Sonntagsfrage werden längerfristige Überlegungen und Bindungen an die Parteien sowie koalitionstaktische Überlegungen stärker mit berücksichtigt.
Bei der Betrachtung der aktuellen politischen Stimmung sieht das Bild etwas anders aus. Die Union kann sich hier um drei Punkte auf 35 Prozent verbessern. Die Grünen verbessern sich auf 17 Prozent (plus zwei). Die SPD hingegen sinkt nach monatelangem Anstieg deutlich auf nur noch 30 Prozent (minus sechs). Die Linke erreicht weiterhin einen Stimmungswert von zehn Prozent, die FDP bleibt unverändert bei nur vier Prozent.
In der Liste der zehn wichtigsten Politiker ist erstmals die neue nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) vertreten, die auf der Skala von plus fünf bis minus fünf einen Durchschnittswert von 0,9 erreicht und damit auf Platz sechs landet - noch vor SPD-Chef Sigmar Gabriel (0,7).
Angeführt wird die Liste weiterhin von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der bei Sympathie und Leistung einen Durchschnittswert von 2,0 erreicht. Auf Platz zwei liegt jetzt SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, der sich von 1,0 auf 1,6 verbessert, gefolgt von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU; 1,3). Auf den weiteren Plätzen folgen Kanzlerin Angela Merkel (CDU; 1,0), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 0,9 und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) mit 0,4. Das Schlusslicht bilden Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP; minus 0,4) und der FDP-Chef und Außenminister Guido Westerwelle (minus 1,6).
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