Früherer US-Soldat kehrt aus Pariser Klinik in Heimat zurück

"Held" des Thalys-Anschlags sagt doch nicht in Prozess aus

Paris (AFP) - Einer der "Helden" des Anschlags auf einen Thalys-Hochgeschwindigkeitszug nach Paris vor gut fünf Jahren sagt doch nicht in dem Prozess gegen den Täter aus, den er mit überwältigt hatte. Der frühere US-Soldat Spencer Stone kehrt in seine Heimat zurück, wie sein Anwalt am Sonntagabend mitteilte. Der 28-Jährige war vergangene Woche kurz nach seiner Ankunft in Paris in eine Klinik eingeliefert worden.
"Helden" des Thalys: Die US-Bürger Anthony Sadler, Spencer Stone und Alek Skarlatos (von links), mit einer Diplomatin Bild anzeigen
"Helden" des Thalys: Die US-Bürger Anthony Sadler, Spencer Stone und Alek Skarlatos (von links), mit einer Diplomatin © AFP

Zu Stones Gesundheitszustand äußerte sich der Anwalt nicht. An seiner Stelle hatten Ende der Woche bereits die beiden Freunde des früheren Luftwaffensoldaten vor Gericht ausgesagt, die mit ihm im August 2015 in dem Zug von Amsterdam nach Paris gereist waren.

Die drei US-Touristen hatten maßgeblich dazu beigetragen, den mit einer Kalaschnikow bewaffneten Marokkaner Ayoub El Khazzani zu überwältigen. Dieser hat gestanden, einen Anschlag auf die Passagiere des Thalys geplant zu haben. Bei dem Versuch, ihn unschädlich zu machen, wurden Stone und ein weiterer Passagier verletzt.

Die drei US-Bürger waren nach dem Anschlag in Frankreich als "Helden" gefeiert und in die Ehrenlegion aufgenommen worden.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder