19 von 99 gestorbenen Soldaten nahmen sich das Leben
Hohe Selbstmordrate bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Hamburg (AFP) - Jeder fünfte der fast 100 bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr gestorbenen Soldaten hat sich laut einem Bericht des "Spiegel" selbst das Leben genommen. Seit Beginn der Auslandsmissionen vor fast 20 Jahren seien 99 Bundeswehr-Soldaten ums Leben gekommen, berichtet der "Spiegel". Aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Bartels gehe hervor, dass davon 19 Soldaten Selbstmord begangen hätten. Elf der Soldaten seien eines natürlichen Todes gestorben.
Bundeswehr-Soldaten
© AFP
Ihren größten Auslandseinsatz absolviert die Bundeswehr in Afghanistan. Dort sind derzeit knapp 5000 deutsche Soldaten im Einsatz.
Artikel vom 04.09.2011
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