Der Anteil der Bevölkerung mit einem Abschluss im Sekundarbereich II stieg den Angaben zufolge in Deutschland seit 2004 kontinuierlich an, als dieser bei 84 Prozent lag. Internationale Spitzenwerte erreichten im Jahr 2008 die neuen Länder mit Anteilen von 92 Prozent und mehr.
Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland allerdings wenig Hochschulabsolventen. Der Anteil der Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 64 Jahren mit einem Abschluss im Tertiärbereich, also Fachschulabschluss, Fachhochschul- oder Hochschulabschluss, lag 2008 mit 25 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt von 28 Prozent. Am höchsten waren die Anteile in Brandenburg (30 Prozent), Sachsen (33 Prozent) und Berlin (34 Prozent). Die OECD hatte in einer am Dienstag vorgelegten Studie den vergleichsweise geringen Anteil von Hochschulabsolventen in Deutschland bemängelt.
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